Im Bereich Interaktionsdesign entwickeln wir neue Methoden der Interaktion. Insbesondere wenn traditionelle Eingabemethoden, wie Tastatur, Touchscreen oder Maus fehlen, müssen andere Arten der Interaktion mit Applikationen entwickelt werden. Diese Herausforderung stellt sich insbesondere vor dem Hintergrund, dass vernetzte Dinge (internet of things) kein eigenes Interface haben. 

Im Rahmen dieses Forschungsschwerpunkt arbeiten wir an der Entwicklung von Methoden zur Interaktion in der virtuellen Realität mittels der Augenbewegung. 

Im Bild ist eine Kaffeebox dargestellt, die sich meldet, wenn Sie gesucht wird und selbständig Kaffee bestellen kann, wenn der Bohnenstand unter einen minimalen Level sinkt. Die Spiegel im Hintergrund sind intelligent und können über Gesten und Sprache gesteuert werden. Älteren Menschen können so Informationen in der gewohnten Umgebung schnell dargestellt werden. Was aber mindestens genauso wichtig ist. Der Spiegel merkt, wenn er nicht genutzt wird und sendet einen Alarm, wenn er den Nutzer vermisst.

Die Interaktion mit dem "Ding" geschieht berührungslos.  

Wissen, was der Anwender denkt und fühlt, wird in der Zunkunft wesentlich an Bedeutung gewinnen, wenn es um die Realisierung von ansprechenden Applikationen oder Geräten geht. Geräte die merken, dass ein Anwender sie nicht bedienen kann, können über Signale zeigen, was zu tun ist.

User Status Monitoring Im Forschungsbereich 'User Status Monitoring' geht es darum automatisiert zu erfassen, in welcher Verfassung sich ein Anwender befindet. Je nach Fragestellung fokussieren wir auf unterschiedliche Merkmale zur Beschreibung der Verfassung: Im Bereich "Gaming" ist es zum Beispiel wesentlich, wie konzentriert jemand ist.

Ziel der Arbeiten ist es für den jeweiligen Anwendungsbereich messbare Parameter zu finden und zu erfassen, um dann die Signale in Applikationen verwendbar zu machen.

Wir nutzen bei unseren Forschungen eine Vielzahl von medizinischen Sensoren und entwickeln im Rahmen der Projekte eine einheitliche Plattform um diese Sensoren einfach integrierbar zu machen.